Ausdrehköpfe und Kegel

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Was sind Plan- und Ausdrehköpfe? Und wofür braucht man sie?

Zunächst einmal ist zwischen einem Ausdrehkopf und einem Plan- und Ausdrehkopf zu unterscheiden – letzterer kann plandrehen, ersterer nicht. Mit einem Plan- und Ausdrehkopf stehen Ihnen für diverse Materialien eine Reihe von Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Führen Sie damit komplexe und präzise Werkstückbearbeitungen durch. Darunter fallen das Feinbohren, Ausdrehen, Plandrehen, Nuteneinstechen, Ein- und Hinterstechen, Innen- und Außenüberdrehen, Kegeldrehen und Gewindeschneiden.

Die Bearbeitung mittels Plan- und Ausdrehkopf fällt hochgradig genau aus und ist daher bestens geeignet, wenn besonders passgenaue Stücke erstellt werden müssen. Dies funktioniert über einen einstellbaren Kopf, in den ein Drehwerkzeug eingespannt wird. Der Drehstahl fungiert als Schneide und wird üblicherweise eingeklemmt oder festgeschraubt. Ein Plan- und Ausdrehkopf beziehungsweise ein einfacher Ausdrehkopf benötigen zudem ein Gerät, auf das sie gesetzt werden – beispielsweise Drehbänke, Radialbohrmaschinen, Werkzeugfräsmaschinen und Bohrwerke. Das zu bearbeitende Objekt ruht in der Regel fest fixiert, während sich die Maschine beim Bearbeitungsvorgang bewegt.

Ob Plandrehen und Kegeldrehen möglich sind, hängt davon ab, ob der Quervorschub des Schlittens mit dem axialen Vorschub der Maschine kombiniert werden kann. Der Kegelwinkel wiederum kann nur nach den vorhandenen Vorschüben gewählt werden. Ein Plan- und Ausdrehkopf steigert die Möglichkeiten Ihres Geräts enorm.

Achten Sie bei der Montage des Kopfes immer darauf, dass dieser fest sitzt. Üblicherweise führen Sie den Schaft in die Maschinenspindel ein und verwenden einen Querkeil, eine Überwurfmutter oder eine Anzugsstange, um ihn zu sichern.

Automatischer vs. universaler Plan- und Ausdrehkopf

Während universale Ausdrehköpfe vor allem große Bohrungen erstellen können, haben Sie mit einem automatischen Ausdrehkopf dank seines Vorschubs noch einmal mehr Möglichkeiten. Sein eingebautes Getriebe lässt den Schlitten mit jeder Umdrehung nach außen wandern. Aufnahmebohrungen sind damit ebenso problemlos möglich wie Längs-, Hinter- und Kegeldrehen, Planen und Nuteneinstechen. Für große, sperrige Bauteile wie Motorblöcke und Zylinderköpfe werden in der Regel keine Drehmaschinen mehr verwendet. Stattdessen kommen Fräsmaschinen, Bohrwerke und automatische Plan- und Ausdrehköpfe zum Einsatz.

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